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Über 1.000 Menschen arbeiten für die Stadt Langenhagen. Sie stellen Pässe aus und erteilen Baugenehmigungen, sie betreuen Kinder in den städtischen Einrichtungen und halten die Kläranlage in Betrieb. Langenhagen liegt direkt nördlich von Hannover und ist die drittgrößte Stadt der Region Hannover. Auf dem Stadtgebiet liegt auch der Flughafen Hannover-Langenhagen.
Rund 56.000 Menschen leben in Langenhagen, verteilt auf die Kernstadt und fünf Ortsteile von Engelbostel bis Schulenburg. Für sie arbeitet die Stadtverwaltung mit Sitz am Marktplatz 1. Die Aufgaben reichen weit über den Schalter im Rathaus hinaus: Im Baubereich planen Ingenieurinnen und Ingenieure Straßen und Verkehrsführung, im sozialen Bereich arbeiten Sozialarbeiterinnen und Erzieher täglich mit Familien. Zur Verwaltung gehören außerdem zwei Eigenbetriebe, die Stadtentwässerung und die Wasserwelt als städtisches Bad, dazu Beteiligungen wie die Entwicklungsgesellschaft Langenhagen mbH. Das Stadtrecht bekam Langenhagen am 1. März 1959, geführt wird die Stadt seit November 2014 von Bürgermeister Mirko Heuer.
Die Berufsvielfalt ist entsprechend groß. Neben der klassischen Sachbearbeitung in Finanzwesen, Controlling und Personal beschäftigt die Stadt Systemadministratorinnen und IT-Sicherheitsleute, Gärtner im Grünflächenmanagement, Metallbauer und Kfz-Techniker auf dem Betriebshof sowie Fachkräfte für Abwassertechnik auf der Kläranlage. Ausgebildet wird im eigenen Haus: zur Verwaltungsfachangestellten, zum Elektroniker, zur Fachinformatikerin oder zur Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste, dazu kommt ein duales Bachelor-Studium in Verwaltungswissenschaften. Die Chancen auf eine unbefristete Übernahme nach der Ausbildung bezeichnet die Stadt selbst als sehr gut. Wie viele Auszubildende gleichzeitig beschäftigt sind, weist sie öffentlich nicht aus.
Beim Arbeitszeitmodell wird die Stadt konkret. Der Gleitzeitrahmen liegt zwischen 6 und 20 Uhr, eine vorgegebene Kernzeit gibt es nicht. Etwa 30 Prozent der Belegschaft arbeiten mobil. Bezahlt wird nach Tarif, dazu kommen bis zu 30 Urlaubstage und eine betriebliche Altersversorgung über die Zusatzversorgungskasse. Für Notfälle bei der Betreuung von Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen gibt es ein eigenes Beratungsangebot, für Dienstfahrten stehen E-Bikes und E-Autos bereit, und Betriebssportgruppen bekommen ein monatliches Zeitkontingent.
Der Weg zur Arbeit ist kurz: Zwei S-Bahn-Linien und eine Stadtbahn verbinden Langenhagen mit der Innenstadt Hannovers, je nach Ortsteil dauert die Fahrt elf bis zwanzig Minuten.
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