Finde deinen nächsten Arbeitgeber.
Finde deinen nächsten Arbeitgeber.


Rund 13.000 Produkte und Systeme umfasst das Programm der FRÄNKISCHE Group. Drainagerohre führen Regenwasser unter Straßen und Äckern ab, Schutzrohre nehmen Glasfaser auf, im Auto bündeln Leitungen die Kabelstränge. Gesteuert wird die Gruppe von Königsberg in Bayern aus, von der FRÄNKISCHE Group Management GmbH & Co. KG. Über 5.000 Menschen arbeiten weltweit für FRÄNKISCHE, rund 1.800 davon in Deutschland.
Angefangen hat alles 1906 in Schweinfurt, wo der Schlossermeister Georg Schäfer Isolierrohre für Elektroinstallationen zu fertigen begann. Ein Brand zerstörte das Werk. 1912 zog die Produktion nach Königsberg in Franken, und dort steht der Hauptsitz bis heute. Anfang der 1920er-Jahre übernahmen die Brüder Kirchner das Unternehmen, das seither in Familienbesitz ist. Einige Entwicklungen aus dieser Zeit prägen das Programm bis heute: 1952 baute FRÄNKISCHE das erste flexible Metall-Wellrohr für Elektroinstallationen, 1959 folgte das erste endlos extrudierte Kunststoff-Elektrorohr, 1961 das erste gewellte Drainagerohr aus Kunststoff in Endlosfertigung. Das Automobilgeschäft kam 1992 dazu.
Seit 2023 ist die Gruppe unter der FRÄNKISCHE Group SE gebündelt, mit zwei Schwestergesellschaften darunter: FRÄNKISCHE Rohrwerke Gebr. Kirchner kümmert sich um Drainage, Elektro und Haustechnik, FRÄNKISCHE Industrial Pipes um industrielle Anwendungen. Die FRÄNKISCHE Group Management GmbH & Co. KG ist die Managementgesellschaft dieser Struktur und sitzt am Stammsitz in Königsberg. Geführt wird das Ganze von Julius Kirchner, der die Leitung 2021 von seinem Vater Otto Kirchner übernommen hat.
Die Kundschaft ist breit gestreut. Tiefbauer und Kommunen verlegen Drainage- und Regenwassersysteme unter Straßen, Gleisen und Feldern, Elektriker und Telekommunikationsfirmen ziehen Glasfaser durch FRÄNKISCHE-Schutzrohre und bauen damit Ladeinfrastruktur auf, Installateure verbauen alpex-Mehrschichtverbundrohre und profi-air-Lüftungsanlagen in Wohnhäusern. Der Umsatz lag im Geschäftsjahr 2024/2025 bei etwa 675 Millionen Euro.
Ausgebildet wird am Stammsitz in sieben kaufmännischen und technischen Berufen, dazu kommen duale Studiengänge in allen Bereichen, die ein Industrieunternehmen dieser Größe braucht, sowie Praktika und Werkstudentenstellen. Berufserfahrene steigen direkt ein. Individuelle Weiterbildungs- und Aufstiegschancen sowie verschiedene Arbeitszeitmodelle nennt das Unternehmen selbst als Teil seines Angebots; wie genau die Modelle ausgestaltet sind, führt es öffentlich nicht aus. Die offenen Stellen laufen über ein gemeinsames Karriereportal der Gruppe, sodass sich nicht immer erkennen lässt, welche Position bei der Managementgesellschaft und welche bei einer der operativen Schwesterfirmen angesiedelt ist. Von Königsberg bis Shanghai reichen die 16 Standorte; 31 Nationen sind in der Belegschaft vertreten.
Noch keine Erfahrungsberichte – teile als erste:r deine Erfahrung.
