Volljurist im Geschäftsbereich HR mit Schwerpunkt Tarifrecht und Grundsatzfragen (m/w/d)

KRH Klinikum Region Hannover GmbH
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Stellenbeschreibung

Das KRH Klinikum Region Hannover ist ein Verbund von 9 Krankenhäusern in der Trägerschaft der Region Hannover. Als einer der größten öffentlichen Klinikbetreiber versorgen wir mit 9.000 Beschäftigten rund 110.000 Patienten (m/w/d) jährlich stationär und mehr als 140.000 ambulant. Damit gehören wir zu den leistungsstarken regionalen Schwerpunktversorgern. Wir stehen für innovative Medizin, Pflege und Therapie.

 

Volljurist im Geschäftsbereich HR mit Schwerpunkt Tarifrecht und Grundsatzfragen (m/w/d)

Einstellung (unbefristet) / in Vollzeit mit 38,5 Std./Wo. 

Ihre Aufgaben:

  • Bearbeitung tariflicher Grundsatzfragen sowie interne Beratung der Führungskräfte zu tarifrechtlichen Themen
  • Auslegung und Weiterentwicklung tarifvertraglicher Regelungen
  • Erstellung von Umsetzungsempfehlungen und Entscheidungsvorlagen zu tarifrechtlichen Fragestellungen
  • Analyse aktueller tarifrechtlicher Rechtsprechung und Gesetzesänderungen sowie Ableitung von Handlungsempfehlungen
  • Bearbeitung komplexer Eingruppierungs-, Vergütungs- und tarifrechtlicher Themen
  • Beratung an den Schnittstellen zwischen Tarifrecht, Arbeitsrecht und Mitbestimmung
  • Begleitung der Umsetzung neuer Tarifabschlüsse und tariflicher Änderungen
  • Mitwirkung bei Tarifverhandlungen sowie Durchführung von Schulungen insbesondere zu tarifrechtlichen Themen

 


Was wir uns wünschen:

  • Volljurist*in mit Schwerpunkt im Tarifrecht sowie guten Kenntnissen des Arbeitsrechts
  • Fundierte Kenntnisse in tarifrechtlichen Grundsatzfragen sowie in der praktischen Anwendung tarifvertraglicher Regelungen
  • Idealerweise Berufserfahrung, z. B. in einem HR-Bereich, Kanzlei, bei einem Arbeitgeberverband, einer Gewerkschaft oder im öffentlichen Dienst
  • Ausgeprägte analytische und konzeptionelle Fähigkeiten sowie sicherer Umgang mit komplexen rechtlichen Fragestellungen
  • Hohe Service- und Beratungsorientierung verbunden mit starker Kommunikationsfähigkeit
  • Kooperative und vernetzte Arbeitsweise sowie sicheres Auftreten in unterschiedlichen Abstimmungs- und Verhandlungskontexten
  • Eigeninitiative, Umsetzungsstärke und ein pragmatischer Blick für rechtssichere Lösungen in der betrieblichen Praxis

 

Wir bieten:

  • Eine fachlich anspruchsvolle Tätigkeit mit Schwerpunkt auf tarifrechtlichen Grundsatzfragen und deren Umsetzung in die betriebliche Praxis
  • Die Möglichkeit, tarifliche Themen sowie an wichtigen Schnittstellen arbeitsrechtliche Fragestellungen aktiv mitzugestalten
  • Flexible Arbeitszeitmodelle und die Möglichkeit zum mobilen Arbeiten
  • Vielfältige Fortbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten
  • Eine wertschätzende Arbeitskultur sowie ein engagiertes und kollegiales Team

 

Als KRH bietet eine Vielzahl an attraktiven Benefits: von Fahrrad-Leasing und Sportangeboten bis hin zur betrieblichen Altersvorsorge. Entdecken Sie alle Details zu unseren Benefits hier.

Grundlagen für unsere Personalentscheidung sind Qualifikation und Eignung. Bewerbungen Schwerbehinderter- und gleichgestellter Personen stehen wir mit besonderem Interesse entgegen.

Sie sind interessiert?

Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung direkt hier auf der Karriereseite. 

 

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KRH Klinikum Region Hannover GmbH

Hannover

Rund 284.000 somatische Behandlungsfälle und 267.000 Behandlungstage in der Psychiatrie, das war das Jahr 2025 im KRH. Getragen haben es knapp 8.900 Beschäftigte an neun Krankenhausstandorten zwischen Neustadt am Rübenberge und Laatzen. Sieben Notaufnahmen sind rund um die Uhr besetzt. Etwa 40 Prozent der Krankenhausversorgung in der Region Hannover entfallen auf die Häuser des KRH.

Alleinige Gesellschafterin ist die Region Hannover. Nach eigenen Angaben ist das KRH der drittgrößte kommunale Klinikkonzern Deutschlands. Die Bandbreite der Arbeit ist entsprechend groß: In Großburgwedel und Lehrte geht es um wohnortnahe Grund- und Notfallversorgung, am Klinikum Nordstadt sitzen die Konzerninstitute für Pathologie sowie für Mikrobiologie und Krankenhaushygiene, und in Langenhagen und Wunstorf betreibt das KRH zwei eigene psychiatrische Fachkrankenhäuser. Zusammengerechnet sind es 72 Kliniken und Institute, über 150 Stationen und knapp 40 OP-Säle.

Manche Häuser sind deutlich älter als der Verbund. Das Siloah in Hannover-Linden startete 1899 als Poliklinik mit zehn Betten, durfte sich ab 1970 Akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Hannover nennen und arbeitet heute in einem 2014 bezogenen Neubau an der Ihme.

Wirtschaftlich zeigt die Kurve nach oben. Die Erlöse stiegen 2025 auf 827 Millionen Euro, das Jahresergebnis verbesserte sich von minus 16,6 auf minus 2,6 Millionen Euro, und mit 59,1 Millionen Euro floss so viel Geld in Investitionen wie seit Jahren nicht (krh.de, 29.06.2026). Die Belegschaft wuchs im selben Jahr um knapp 100 Menschen auf durchschnittlich 8.885.

Ausgebildet wird im eigenen Haus. Die KRH Akademie an der Schützenallee in Hannover bildet Pflegefachkräfte, Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten sowie Assistenzkräfte für OP und Anästhesie aus, allein in der Pflege lernen dort rund 500 Menschen. Die Praxiseinsätze verteilen sich über alle neun Standorte. Danach geht es weiter, etwa mit Fachweiterbildungen in der Intensiv- und Anästhesiepflege oder dem Schritt in eine Stationsleitung. Ärztinnen und Ärzte absolvieren ihre Facharztweiterbildung in den Kliniken des Verbunds.

Nicht alle Jobs stehen am Bett. IT und Medizintechnik hat das KRH konzernweit gebündelt, dazu kommen Technik, Einkauf und Verwaltung. Vergütet wird nach Tarifvertrag, die betriebliche Altersversorgung läuft über ZVK und VBL, und das Klinikum bezuschusst Deutschlandticket, Fahrradleasing und den Sportverbund Hansefit; Kinderbetreuung gibt es ebenfalls. Eine öffentliche Aufschlüsselung der Belegschaft nach Berufsgruppen veröffentlicht das KRH nicht.

Eigentümerin ist und bleibt die Region Hannover, in der rund 1,2 Millionen Menschen leben.

Quellen:krh.deWeb
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