Richmodstraße 8
50667 Köln
Deutschland

Arbeitsrecht, und sonst nichts. Darauf hat sich Küttner in Köln schon 1973 festgelegt, als spezialisierte Kanzleien in Deutschland noch die Ausnahme waren. Heute beraten hier 21 Anwältinnen und Anwälte Unternehmen, Vorstände und Betriebsräte. Der Name steht außerdem auf einem Standardwerk, das jede Personalabteilung kennt: Das "Personalbuch", kurz "der Küttner", erscheint seit 1994 jährlich bei C.H. Beck.
Die Arbeit reicht von der einzelnen Kündigungsschutzklage bis zur Restrukturierung eines Konzerns, bei der Interessenausgleich und Sozialplan mit dem Betriebsrat verhandelt werden. Daneben gibt es Felder, die viele mit Arbeitsrecht gar nicht zusammenbringen: interne Untersuchungen und Compliance etwa, betriebliche Altersversorgung oder die Frage, welche Daten ein Arbeitgeber über seine Beschäftigten überhaupt verarbeiten darf. Zu den Mandanten zählen Unternehmen aus der Automobilindustrie und der Logistik ebenso wie Banken und Versicherer, national und international. Beraten wird aber nicht nur die Arbeitgeberseite. Auch Geschäftsführerinnen, Führungskräfte und Betriebsräte gehören zum Mandantenkreis, und für Führungskräfte bietet die Kanzlei Coachings an.
Nach eigener Darstellung war Küttner die erste ausschließlich auf Arbeitsrecht spezialisierte Kanzlei in Deutschland. Diese Spezialisierung schlägt sich in den einschlägigen Rankings nieder: JUVE, The Legal 500, Chambers und Handelsblatt/Best Lawyers führen die Kanzlei und einzelne Partner regelmäßig in den vorderen Rängen, JUVE hebt dabei die Erfahrung bei komplexen Restrukturierungen hervor. Viele der Anwältinnen und Anwälte tragen den Fachanwaltstitel für Arbeitsrecht.
Wissenschaftliches Arbeiten gehört hier zum Alltag, nicht zum Feierabendprogramm. Anwälte der Kanzlei schreiben am Personalbuch mit, das Arbeits-, Lohnsteuer- und Sozialversicherungsrecht lexikalisch aufbereitet und seit Anfang 2025 auch als KI-gestützte Anwendung "Frag den Küttner" verfügbar ist; Herausgeber ist der langjährige Partner und heutige Of Counsel Jürgen Röller. Für herausragende arbeitsrechtliche Dissertationen vergibt die Kanzlei zudem einen eigenen Promotionspreis. Wer als wissenschaftliche Mitarbeiterin oder Referendar einsteigt, recherchiert und verfasst Textbeiträge in genau diesem Umfeld.
Gesucht werden Berufsanfänger und erfahrene Arbeitsrechtler mit überdurchschnittlichem Examen, dazu Rechtsanwaltsfachangestellte, Rechtsfachwirte und Bürokaufleute für das Tagesgeschäft. Die Kanzlei nennt flache Hierarchien und kurze Entscheidungswege, variable Arbeitszeitmodelle und mobiles Arbeiten, persönliches Mentoring durch erfahrene Kolleginnen und Kollegen sowie einen lockeren Dresscode. Ihr eigener Anspruch klingt dabei durchaus fordernd: "Wir leisten viel und investieren mehr." Eine Gesamtmitarbeiterzahl veröffentlicht die Kanzlei nicht. Gearbeitet wird an einem einzigen Standort, in der Richmodstraße 8 in der Kölner Innenstadt.
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